Christina Bredebach

Promotionsthema: Resiliente und instandhaltungsfreie Produktionsgestaltung

Förderer: 4.OPMC Service GmbH

Betreuer im Unternehmen: Dr. Andreas Weber und Dr. Jens Reichel

Doktorvater: Prof. Dr. Michael Henke

E-Mail: bredebach@gsoflog.de

5 Fragen an Christina

 

1. Du beschäftigst dich mit dem Thema resiliente und instandhaltungsfreie Produktionsgestaltung. Wie sieht dein wissenschaftlicher Plan aus?

Zuerst einmal ist die Instandhaltung eine große Säule in der Produktionsgestaltung, mit der ich mich näher beschäftigen werde. Die Effizienz der Produktion kann durch eine effektive Instandhaltungsstrategie beeinflusst werden, zumal dadurch die Stillstände und damit einhergehende Kosten reduziert werden können. Ein großer Einflussfaktor ist hier auch die Nachhaltigkeit mit den Aspekten Ökologie, Ökonomie und Soziales, der näher betrachtet werden kann. Ich möchte mich damit beschäftigen, welchen Einfluss die Nachhaltigkeit auf die Instandhaltung hat und wie die Nachhaltigkeit auch die Resilienz der Produktionsgestaltung im Hinblick auf Instandhaltung stärken kann.

2. Du bist Stipendiatin der 4.OPMC. Wie kannst du dein Vorhaben in dem Unternehmenskontext umsetzen?

Die Zusammenarbeit mit der 4.OPMC bietet den großen Vorteil der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit und der großen Anzahl an Experten. Die Zusammenarbeit mit den Netzwerk-Partnern kann aufgrund der unterschiedlichen fachlichen und unternehmerischen Hintergründe herausfordernd werden, doch das Interesse und die Wertschätzung, die die 4.OPMC gegenüber meiner Promotion zeigt, sowie die Unterstützung, die sie mir anbietet, sind eine sehr gute Grundlage für praxisorientierte Forschung.

3. Welchen Mehrwert siehst du in der instandhaltungsfreien Produktionsgestaltung und warum hast du dich für das Thema entschieden?

Die Produktion ist für mich das Herzstück jedes Unternehmens, und die Logistik sowie die Produktionsgestaltung können den Wettbewerbsvorteil entscheiden. Aus diesem Grund möchte ich mich näher damit beschaffen, wie die Produktion gestaltet werden kann, damit sie resilient und nachhaltig ist. Insbesondere die Nachhaltigkeit hat noch nicht in allen Aspekten Einzug in die Unternehmen gehalten, weshalb ich hier eine Chance sehe, die Produktion und die Instandhaltung weiter zu verbessern.

 4. Warum hast du dich für eine Promotion entschieden?

Die Idee der Promotion kam zum ersten Mal während meiner Ausbildung zur Bankkauffrau auf. Anschließend sind bis zum Abschluss meines Studiums noch ein paar Jahre ins Land gegangen. Die Promotion ist für mich ein weiterer Schritt in meiner Laufbahn. Mit meiner Forschung möchte ich einen Beitrag leisten, der anderen einen Mehrwert bietet und zu weiterer Forschung inspiriert.

 5. Worauf freust du dich in den nächsten drei Jahren?

In den nächsten drei Jahren freue ich mich besonders auf die Möglichkeit, mich ständig weiterzuentwickeln und neues Wissen aufzubauen. Insbesondere die Freiheit, meinen Alltag selbstständig zu strukturieren, mir eigene Zwischenziele zu setzen und mittels Selbst- und Zeitmanagement diese Ziele zu erreichen, gefällt mir besonders gut. Das Netzwerk, das die GSofLog bietet, möchte ich nutzen, um viele Menschen zu treffen und von ihnen zu lernen. Außerdem möchte ich nach fünfeinhalb Jahren Schwabenländle jetzt die Kultur im Ruhrgebiet kennenlernen und vielleicht auch mal zum Fußball fahren.

 

 5 Fakten über Christina:

  1. In den letzten fünfeinhalb Jahren hat sie Arbeitserfahrung in einem großen Automobilkonzern in Stuttgart gesammelt.
  2. Sie kommt eigentlich aus dem Sauerland und ist froh, dass der Cannstatter Wasen und Schützenfeste sich zeitlich nicht überschneiden.
  3. Bisher konnte sie 35 Länder auf vier Kontinenten bereisen.
  4. Die besuchten Länder bewertet sie als selbst ernannter „Kaffee-Gourmet“ nach der Qualität des angebotenen Kaffees.
  5. Sie hat ihr handwerkliches Geschick entdeckt und schraubt in ihrer Freizeit an ihrer Vespa.