LARA KUHLMANN

Promotionsstipendiatin in Kooperation mit Vorwerk International & Co. KmG

Meine Mission

Meine Mission ist meine persönliche Weiterentwicklung. Ultimativ möchte ich promovieren, auf dem Weg dahin möchte an Herausforderungen wachsen. Mein Ziel ist es, aus Hürden und Fehlern zu lernen und mich weiterzubilden. Außerdem möchte ich einen Beitrag für die Wissenschaftscommunity leisten, z. B. über die Veröffentlichung von Papieren oder den Austausch mit Studierenden.

Meine Vorsätze 2024

  • Besseres Zeitmanagement, v.a. die Dauer von Aufgaben besser einzuschätzen lernen
  • Lernen für mich und meine Leistung einzustehen
  • Die Nullversion meiner Dissertation schreiben

Mein Fuck-up Moment 2023

Bei einem Kooperationsprojekt zur Erstellung eines wissenschaftlichen Papiers habe ich ziemlich die Zeit unterschätzt, die es für die Implementierung der Experimente auf den Datensätzen gebraucht hat. Das führte dazu, dass das Papier nicht rechtzeitig für die vorgesehene Konferenz eingereicht werden konnte.

Das treibt mich an …

Ich möchte stolz auf meine Leistung und den Umgang mit meinen Mitmenschen sein können.  

Dadurch finde ich Ausgleich …

  • Zeit mit meinen Liebsten verbringen
  • Indiaca
  • Bouldern
  • Spazieren gehen

DAS JOURNAL

#FollowYourMission

Mai 2024

In diesem Monat endete leider schon mein Forschungsaufenthalt an der Universidad de Granada (ein detaillierter Erfahrungsbericht wird folgen). Unser Papier ist noch nicht fertig, aber unsere Idee ist final ausgearbeitet und wir haben sehr gute Fortschritte gemacht. Unsere Kooperation wurde erweitert um María Moreno de Castro, die als Post-Doktorandin an der Universidad de Granada arbeitet. Sie ist sehr passioniert für das Thema Unisicherheitsquantifizierung und zu dritt haben wir sehr anregende Diskussionen geführt. Außerdem sind mittlerweile die ersten Experimente fertig.

Zunächst haben wir auf einem frei verfügbaren Datensatz als Benchmark Datensatz gearbeitet. Später werden wir die Ergebnisse noch auf den Daten meines Förderers Vorwerk International anwenden. In den kommenden Wochen werden wir uns 1-2 Mal die Woche online treffen, um die Fertigstellung des Papiers zu besprechen.

Neben der Arbeit an dem Paper habe ich mich diesen Monat auch mit meinem Doktorvater Prof. Pauly und meiner Zweitprüferin Prof. Meyer vom KIT über den Aufbau und den Inhalt meiner Dissertation ausgetauscht. Nach Abschluss meines Granada Papiers werde ich mich nämlich auf die Fertigstellung meiner Dissertation fokussieren. 

Des Weiteren hatte ich noch ein erfolgreiches Meeting mit Vorwerk, bei dem ich kurz und knapp die Ergebnisse meines letzten Papers über hierarchische Prognosen vorgestellt habe. Vorwerk schien interessiert an dem Thema und wir haben einen Termin Anfang Juli ausgemacht, bei dem ich einer größeren Runde die Ergebnisse im Detail präsentieren werde. Es freut mich immer sehr zu sehen, dass meine Ergebnisse auch in der Praxis relevant sind.

Von daher bin ich aktuell sehr positiv gestimmt, auch wenn ich Spanien wieder verlassen muss. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich dort verbracht habe, aber freue mich auch schon wieder auf zu Hause.

April 2024

Dieser Monat war richtig schön.

Mein Papier für die CPSL Konferenz (Conference on Production Systems and Logistics auf Hawaii) wurde angenommen, wir haben final den BMBF Antrag eingereicht (Nebentätigkeit), ich hatte eine Woche Urlaub und ich habe meinen Forschungsaufenthalt in Granada, Spanien gestartet. Die Stadt ist wunderschön, das Wetter traumhaft und die Kollegen hier sind sehr nett.

Mit meinem Betreuer  in Spanien – Christoph Bergmeir – arbeite ich an einem Paper, bei dem wir aus Punktprognosen (womit ich mich bisher hauptsächlich beschäftigt habe), Prädiktionsintervalle ableiten, in denen der zukünftige Wert, z.B. der Absatz, mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit liegt.

In den letzten Tagen habe ich also viel Zeit damit verbracht, mich in die vorhandene Literatur einzulesen und mein Hintergrundwissen zu Prädiktionsintervallen bzw. Unsicherheitsquantifizierung in Prognosen aufzubessern. Da ich weder einen Mathematik- noch Statistik-Hintergrund habe, war das durchaus eine Herausforderung. Ich mache aber gute Fortschritte und finde das Thema auch sehr spannend. Von daher bin ich guter Dinge und freue mich auf die kommenden Wochen.

März 2024

Diesen Monat konnte ich endlich das Papier „Hierarchical Sales Forecasting In Multichannel Distribution Considering Marketing Campaigns” fertigstellen und fristgerecht für die CPSL Konferenz (Conference on Production Systems and Logistics) einreichen. Mein Zeitmanagement hätte Mal wieder besser sein können, aber immerhin war das Papier am Ende fertig und ich mit dem Ergebnis zufrieden.

(A.d.R. Nebentätigkeit) Nicht unbedingt förderlich war, dass die Frist für die Einreichung des BMBF Vollantrages, an dem ich gearbeitet habe, am gleichen Tag wie die Paper Deadline war. Wir haben zwar ein paar Tage vor der Deadline noch eine Verlängerung bekommen, aber bis dahin hatten wir das meiste schon erledigt.

DokSem der GSofLog

Gestern hat noch das Doktorandenseminar der Graduate School of Logistics stattgefunden, bei dem ich mir Feedback von meinen Kolleg*innen zum Aufbau meiner Dissertation einholen konnte. Ich habe viele hilfreiche Tipps bekommen und konnte als Fazit ziehen, dass ich dem Ende meiner Promotion zumindest näher bin, als ich dachte. Es ist durchaus noch sehr viel zu tun und ich werde in den kommenden Wochen die nächsten Schritte auch nochmal mit meinem Doktorvater abstimmen, aber ein Ende ist in Sicht.

Zusammenfassend war der Monat durchaus stressig, aber dafür freue ich mich umso mehr auf den nächsten. Im April geht es für mich bereits nach Spanien, für meinen Forschungsaufenthalt. Bevor ich meine Arbeit an der Universidad de Granada aufnehme, habe ich noch eine Woche Urlaub, in der ich schon einmal die Stadt erkunden kann.

Februar 2024

Im Februar habe ich hauptsächlich an der Ausarbeitung des Full Papers über hierarchische Prognosen für die CPSL Konferenz (Conference on Production Systems and Logistics) gearbeitet. Dabei wurde mir Mal wieder vor Augen geführt, dass der Großteil der Arbeit von Data Science in der Datenvorverarbeitung liegt und dass diese ein iterativer Prozess ist.

Außerdem haben wir in diesem Monat positives Feedback zu einem BMBF Antrag bekommen, welchen wir vom Lehrstuhl meines Doktorvaters gemeinsam mit dem ITL (Institut für Transportlogistik) und einem KMU gestellt haben. Nun dürfen wir bis Ende März den Vollantrag stellen. Für mich ist es spannend zu lernen, wie die Beantragung von Forschungsgeldern abläuft, v. a. da ich normalerweise bei der Graduate School damit keine Berührungspunkte habe, aber plane nach meinem Stipendium in der Wissenschaft zu bleiben.  

Besonders schön war diesen Monat, dass wir die Disputation meiner Kollegin Lena Schmid feiern konnten, die am 26.2. erfolgreich ihre Dissertation verteidigt hat. Dies wurde natürlich gebührend mit einer kreativen Nachprüfung und einem gemütlichen Beisammensein gefeiert.

Ich bin ein bisschen gestresst von der anstehenden Paper Deadline, aber optimistisch, dass es trotzdem ein spannender und lesenswerter Beitrag wird.

Januar 2024

Diesen Januar habe ich mich v.a. damit befasst, das kommende Jahr zu planen, welches leider schon das letzte Jahr meines Stipendiums sein wird. Zusammen mit meinem Doktorvater Prof. Markus Pauly habe ich besprochen, was ich inhaltlich noch für meine Dissertation erarbeiten möchte. Diesen Plan habe ich auch meinem neuen Betreuer bei Vorwerk (Förderer) vorgestellt und dafür positives Feedback bekommen.

In einem Meeting mit Dr. Christoph Bergmeier, einem Time Series Experten der Universität in Granada, haben wir besprochen, wovon unser gemeinsamer wissenschaftlicher Artikel handeln soll. Im April und Mai werde ich nämlich für einen Forschungsaufenthalt nach Granada gehen. Der exakte Zeitraum steht nun fest und die Flüge sind gebucht, nach einer Unterkunft muss ich mich in den kommenden Tagen noch erkundigen. Ich freue mich schon sehr auf den Aufenthalt in Granada, nicht nur auf das sonnige Wetter und das gute Essen, ich denke auch, dass der produktive Austausch und die Forschung außerhalb der TU Dortmund mir bei meiner persönlichen Weiterentwicklung helfen werden.

Außerdem habe ich diesen Monat daran gearbeitet, das Feedback zu unserem Papier über Outlier Detektion in Datacubes einzuarbeiten. Letztes Jahr im August habe ich zusammen mit Daniel Wilmes von der Fakultät Informatik unser Papier, welches wir zusammen mit unseren Doktorvätern, Prof. Markus Pauly und Prof. Emmanuel Müller, und Dr. Daniel Horn geschrieben haben, auf der DAWAK Konferenz vorgestellt. Daraufhin wurden wir eingeladen, es für die Einreichung im Journal „Data & Knowledge Engineering“ zu erweitern. Wir werden Morgen die finale Version hochladen und ich hoffe sehr auf eine positive Rückmeldung des Journals.

Da ich durch den Abschluss dieses Papiers wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich mich im kommenden Monat auf die Fertigstellung des Papiers zu hierarchischen Prognosen fokussieren, welches ich in Kooperation mit meinen Kollegen Felix Fesca (Statistik), Louis Steinmeister (GSofLog Stipendiat) und unserem Doktorvater schreibe. Als Vorbereitung habe ich schon gesichtet, welche Aufgaben noch für die Fertigstellung zu erledigen sind und mich mit meinen Co-Autoren abgestimmt.

Ich bin motiviert und gespannt, welche Überraschungen das Jahr mit sich bringt.