JAKOB BECKER

Promotionsstipendiat in Kooperation mit REMONDIS SmartRec.

Meine Mission

Die Welt zu verbessern.

Mit meinem Leben möchte ich Menschen helfen und mich dabei auch persönlich weiter entfalten. Darum gebe ich jeden Tag alles, um mich selbst und damit auch mein Umfeld positiv zu beeinflussen und Spuren zu hinterlassen.

Meine Vorsätze 2024

In der Promotion wird es 2024 vor allem darum gehen, mich weiterhin gut einzugewöhnen und Mitte des Jahres die Zwischenprüfung zu meistern. Damit verbunden ist der Vorsatz neue Kontakte zu knüpfen, sowohl beruflich als auch für das Leben.

Ansonsten möchte ich auch dieses Jahr wieder viel Spaß haben und Einiges erreichen. Außerdem hoffe ich, dass zahlreiche unerwartete Dinge passieren. Das Leben ist ein Wechselspiel aus Höhen und Tiefen. Nur durch Veränderungen und Tiefpunkte erkennt man hinterher, dass es einem eigentlich gar nicht so schlecht geht. Das motiviert weitere Veränderung zwar nicht sonderlich, dennoch hilft Genügsamkeit sich auch mal auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Trotzdem wünsche ich mir natürlich mehr Höhen als Tiefen 😉.

Was ich 2023 gelernt habe …

In einem Jahr kann man viel erreichen. Durchhaltevermögen und Motivation sind daher wichtiger als pures Talent, wenn man langfristige Ziele verfolgt. Auch die richtigen Pausen sind ein wichtiges Element für nachhaltigen Erfolg. Genug Erholung und Schlaf wirken Wunder und lassen mich meine Arbeitsphasen viel effektiver gestalten.

Doch nicht nur für die Arbeit ist dieser Ausgleich essenziell, auch in allen anderen Bereichen des Lebens hilft mir Entspannung die hochspannenden Ereignisse meines Lebens besser zu verarbeiten. In den letzten Jahren habe ich immer mehr gelernt, dass meine Gesundheit das höchste Gut ist und dementsprechend versuche ich auch zu handeln.

Das treibt mich an …

Antrieb ist in erster Linie meine Mission. Ich möchte viel erreichen, wobei einer der nächsten Schritte die Promotion ist. Die Welt ist wunderschön, allerdings gibt es auch viel Potenzial für Verbesserung. Ich habe vor wirklich was zu bewegen und da es Einiges zu tun gibt, fange ich lieber gleich an.

Dadurch finde ich Ausgleich …

  • Sport
  • Unterrichten
  • Piano und Saxophon
  • Erreichen meiner Ziele
  • Reisen
  • Spiele
  • Tauchen
  • An die frische Luft, in die Natur gehen
  • Rätsel

DAS JOURNAL

#FollowYourMission

Januar 2024

 IST-Aufnahme der Recycling-Prozesse in der Einführungsphase von Jakobs Stipendium. 

Liebes Mission Journal,

wir haben uns gerade erst kennengelernt, daher möchte ich mich dir kurz vorstellen. Ich bin Jakob, der Neue an der Graduate School of Logistics (GSofLog), hocherfreut deine Bekanntschaft zu machen. Wie du oben sehen kannst, bin ich hier um zu promovieren und gemeinsam mit REMONDIS SmartRec (meinem Förderer) die Welt besser zu machen. Mir wurde gesagt, dass du mir bei dieser Mission helfen wirst und mich auf das bereits Erreichte besinnen lässt. Denn nur durch regelmäßiges Reflektieren eröffnet sich der Weg für Neues. Das war übrigens auch der Spruch des Monats meines Weise Worte Kalenders 2024. Doch genug der Worte, im Folgenden werde ich dir von meinen handfesten Taten berichten, also mach dich auf was gefasst.

01.01. – 14.01., Wenig los

Die ersten beiden Wochen liefen eher stockend und auch wenn ich in der zweiten Woche bereits einige Meetings hatte und neue Meetings ausgemacht habe, kam ansonsten nichts wirklich erzählenswertes zusammen. So ziemlich ab der Hälfte des Monats ging es dann aber richtig los, mit einem der Meetings, die ich in der Woche zuvor verabredet hatte.

Montag der 15.01., Besuch in Erftstadt

Dieses Meeting war ein Besuch mit Philipp (meinem Betreuer auf Fördererseite) im Erfstadt-Werk von REMONDIS. Dort kommen die Daten her, mit denen ich mich die erste Zeit beschäftigen werden, weswegen das dann auch ein ganz guter Einstieg in mein erstes „echtes“ Promotionsjahr war. Den Bericht gibt es in einem separaten Beitrag, da ich hier sonst jegliche Grenzen überschreiten würde (was vermutlich ohnehin schon passiert ist). Vielleicht besuchst du, liebes Mission Journal, ja auch irgendwann mal ein Müllwerk. Wobei vermutlich besser nicht, sonst halten sie dich noch für Müll, so als Buch. Für alle anderen kann ich einen Besuch im Müllwerk aber nur wärmstens Empfehlen, man verlässt diesen Ort als anderer Mensch.

Dienstag der 16.01., Gemeinsames GSofLog-Frühstück

Ende letzten Jahres hatte Fabienne (eine Stipendiatin) die fabelhafte Idee gemeinsam zu frühstücken, was wir dann am Dienstagmorgen abhielten. Wie früher in der Schule, wenn die Noten schon feststanden und keiner mehr Lust auf Unterricht hatte. Zwar waren wir nicht so viele, wie eine ganze Schulklasse, zumal auch nicht alle Stipendiat*innen konnten, aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit, auch wenn du mir dort sehr gefehlt hast. Trotz meiner Zwiegespaltenheit konnte ich einige meiner Fragen loswerden, die vor allem den Rest der Woche betrafen, im Speziellen den Neujahrsempfang und die Disputation von Frédéric Nicolas, einem weiteren (ehemaligen) Stipendiaten, den ich bislang leider noch nicht kennenlernen konnte.

Mittwoch der 17.01., Erster Blick auf die Daten

Doch vor diesen beiden Highlights kam noch der Mittwoch. An dem Tag schaffte ich es, einen ersten ernsthaften Blick auf die Daten aus Erftstadt zu werfen. Allerdings bewahrheitete sich, was Philipp mir in Lünen und auch auf dem Weg nach Erftstadt mitgegeben hatte; die Datenlage ist nicht sonderlich berauschend. Mein Problem lag jedoch noch eine Ebene tiefer, denn um sich mit den Daten beschäftigen zu können, muss man die Variablenbezeichnungen verstehen. Zwar sind die Variablen sehr aussagekräftig benannt, trotzdem reichte der erste Einblick in Erftstadt nicht, um bei circa 1600 Variablen den Überblick zu behalten. Zugegeben, die Zahl ist eine Übertreibung, denn viele der Variablen sind fortlaufend und beziehen sich auf das gleiche Messgerät, welches nur an verschiedenen Stellen im Mülltrennungsprozess platziert ist. Dennoch hat mein Bericht hoffentlich verdeutlicht, dass es unglaublich viele verschiedene Messgeräte (bzw. Trennverfahren für die die Qualität der Trennung dann gemessen wird) gibt, sodass sich die Zahl der Variablen immer noch im Hunderterbereich befindet. In anderen Disziplinen mögen das sogar wenig Variablen sein, doch der Vergleich brachte mich hier nicht weiter. Da mich Philipp jedoch passenderweise genau an dem Tag zu einem Jour Fixe Ende Januar einlud, beschloss ich das Thema erstmal ruhen zu lassen und die Fragen im Jour Fixe zu klären. Schließlich hatte ich ja zeitgleich auch noch eine Literaturrecherche zu lösen.

Donnerstag der 18.01., Neujahrsempfang

Den richtigen Start ins neue Jahr gab es dann aber erst am Donnerstag mit dem Neujahresempfang der GSofLog, wobei ich dich leider, schon wieder, vermisst habe. Dort hatte ich direkt die Möglichkeit dir einen meiner Vorsätze für das Jahr umzusetzen, denn neue Leute zu treffen ging dort echt klasse. Aufgrund des weiterhin anhaltenden Schneetreibens kamen zwar weniger Personen als eigentlich erwartet, und dennoch habe ich nicht mit allen Anwesenden sprechen können. Aber zumindest den Sprecher des Vorstandes Univ.-Prof. Michael Henke durfte im Laufe des Nachmittags/Abends kurz persönlich kennenlernen, der auch durch den ersten Teil der Veranstaltung geleitete. Dieser erste Teil half mir aber nicht nur den Vorstandssprecher besser kennenzulernen, sondern auch die GSofLog, denn Herr Henke gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen etwas längeren Überblick über die GSofLog mit Ausblick auf die Zukunft, welche ganz im Zeichen #FollowYourMission steht. Nach all diesen Blicken richteten sich dann aber alle Blicke auf Tobias Rösner-Bredebach, einen der Stipendiaten der GSofLog. Da Tobias im letzten Jahr erfolgreich sein Stipendium abgeschlossen hatte, gab es von ihm noch eine persönliche Rückschau auf sein Stipendium und das Promovieren im Allgemeinen. Auch daraus konnte ich viel mitnehmen und werde hoffentlich vieles davon dann auch umsetzen können. Im Kern ging es dabei nämlich um effektives Arbeiten, was ich ja auch schon oben in meinen Lehren aus 2023 aufgegriffen habe. Die Umgebung, die Uhrzeit und eben auch die Pausen üben großen Einfluss auf unsere Konzentration aus. Allerdings muss jeder den richtigen Weg im Bezug auf diese Faktoren individuell für sich herausfinden. Ein konkreter Hinweis, der mir ganz sicher (und hoffentlich noch in diesem Jahr) helfen wird, ist, dass das Feedback zu eingereichten Papern subjektiv ist und sich daher ebenfalls individuell unterscheidet. Deswegen sollte man, wie auch alles andere, stets das Feedback kritisch hinterfragen und nichts davon persönlich nehmen. Nach seinem Vortrag wurde Tobias offiziell in das Alumni-Netzwerk der GSofLog aufgenommen und im Anschluss konnten wir gebührend auf ihn anstoßen, denn es gab einen Sektempfang. Der Sektempfang war zugleich auch der Übergang vom formellen in den ungezwungenen Teil, bei dem ich in lockerer Atmosphäre meinen Neujahrsvorsatz verwirklichen konnte. Kurzweilige Konversationen bei kulinarischen Köstlichkeiten und dazu kunstvolle Klänge durch eine Live-Band sorgten für eine gelungene Abrundung des Tages, was diesen Teil dann auch zum spaßigeren machte. Allerdings gilt das etwas abgewandelte Zitat aus Louis Mission (einem weiteren Stipendiaten) „keine Theorie ohne Praxis und keine Praxis ohne Theorie“ auch für diesen Nachmittag/Abend, sodass der Tag nur durch die Kombination der beiden Teile so spitze werden konnte. In etwa so wie an Heiligabend, wenn vor der Bescherung noch gemeinsames Liedersingen oder gar ein Kirchenbesuch ansteht. Dieser Tag bescherte mir jedoch keine Playstation (die ich mir ohnehin nicht gewünscht hätte), sondern viele Lehren für meine Promotion und vor allem gute neue Kontakte. Daher freue ich mich schon auf die Feier nächstes Jahr (30.01., schon mal vormerken), welche dann gleich fünf Stipendiaten-Verabschiedungen und möglicherweise sogar vier Doktortitel-Verleihungen umfasst. Mir wurde eine fette Fete versprochen und ich hoffe, voraussichtlich auch noch im nächsten Jahr weitere Menschen kennenzulernen, deswegen rumkommen! Alle!

Freitag der 19.01., Dissertation Frédéric

Am Tag darauf ließ sich dann auch direkt ein zweiter Vorsatz umsetzen; viele unerwartete Ereignisse zu erleben. Eigentlich wollte ich ja zu Frédérics Disputation. Allerdings gestaltete sich die Anreise nach Münster schwieriger als gedacht und ich wurde schon am Dortmunder Hauptbahnhof ausgebremst. Da die Disputation schon um 10:00 Uhr beginnen sollte, ich leider keinen Puffer eingeplant hatte und alle anderen Stipendiaten, die Frédéric unterstützen wollten, nicht aus Dortmund starteten, wurde mir hier ein Strich durch die Rechnung gemacht, wie auch Frédéric bei vielen seiner Auslandskonferenzen. Ich überlegte kurz als Ersatz den einfahrenden Zug nach Paris zu nehmen und mir stattdessen eine schöne Zeit in der Stadt der Liebe zu machen. Dann entschied ich mich aber doch einfach zum LogistikCampus zu fahren, der Basis der GSofLog. Im Vergleich erstmal wohl nicht so das Highlight. Doch dort konnte ich sehr produktiv an dir schreiben, was mir im Zug nicht möglich gewesen wäre, da ich im Vergleich zu Tobias Rösner-Bredebach nicht sehr gut darin bin, in der Bahn zu arbeiten.

20.01. – 22.01., Weitere Planung

Die drei darauffolgenden Tage schaffte ich dann wieder recht wenig, was wohl auch daran lag, dass zwei der drei Tage Wochenende war. Trotzdem habe ich einige Dinge planen können, die bislang auf dem Weg geblieben sind. So zum Beispiel den Dortmunder Alumni-Tag Ende dieser Woche und einige Workshops des Graduiertenzentrums im Februar und März. Davon aber später mehr, sonst ist eigentlich nix passiert.

Dienstag der 23.01., Abendessen mit Markus

Gezwungenermaßen war auch der Dienstag unproduktiv, weil ich an diesem Tag den Internetanschluss für meine neue Wohnung bekam. Ohne Internet kann ich aber eigentlich nur dir schreiben, da sieht man mal wieder die Abhängigkeit von bestimmten Technologien. Wobei ich es die ersten anderthalb Monate auch gut ohne Heimnetz ausgehalten konnte und mich das Internet für den Rest der Woche sogar unproduktiver gemacht hat. Das lag aber wohl eher daran, dass ich von zu Hause aus arbeitete, was für mich scheinbar nicht der Ort für höchste Konzentration ist. Gut das gleich zu Beginn herauszufinden, darauf hatte mich Tobias beim Neujahrsempfang ja hingewiesen. Obwohl ich fachlich also nicht wirklich weiterkam hatte ich dennoch einen Höhepunkt für diesen Tag und zwar hatte ich mich mit Markus (meinem Doktorvater) und einigen seiner Kollegen zum Abendessen in der Dortmunder Altstadt verabredet. Ein schöne Sache, die sich gerne wiederholen kann (falls du das hier liest, Markus), bei der ich super viel Spaß hatte. Außerdem konnte ich von den anderen auch wieder ein wenig was über das Promovieren lernen und weil Markus und einer seiner Kollegen ebenfalls an der HHU in Düsseldorf studiert haben (wie ich im Bachelor), konnten wir uns auch darüber grandios austauschen.

24.01. + 25.01., Tage der Prokrastination

Wie schon angedeutet, arbeitete ich die nächsten beiden Tage sehr reduziert. Die Themenfelder blieben aber gleich; Literaturrecherche, Daten sichten, Mission Journal schreiben.

Freitag der 26.01., Dortmunder Alumni-Tag

Auch am Tag darauf wurde es nicht sonderlich produktiv, da neben dem wöchentlichen GSofLog-Meeting am Freitag auch der Dortmund Alumni-Tag der Fakultät Informatik stattfand. Da auf dem Plan des strukturierten Promotionsprogramms der GSofLog die Teilnahme an einer persönlichen Weiterbildung das einzig wirklich flexible Element ist, wollte ich diese so schnell wie möglich abhaken. Allerdings hätte ich die Veranstaltung auch so besuchte, da ich in meinem Bachelorstudium Mathe und eben Informatik studiert habe und durch diese Mischung überhaupt erst zur Statistik fand. Daher interessieren mich selbstverständlich auch die Vorkommnisse an der Fakultät für Informatik hier an der TU Dortmund. Außerdem habe ich großes Interesse am Masterstudiengang Angewandte Informatik, weshalb der Alumni-Tag eine wunderbare Möglichkeit war die Fakultät für Informatik kennenzulernen und gleichzeitig interessante Vorträge zum Thema KI zu hören, Thema war nämlich „Alles nur geklaut? Wie kreativ ist generative KI wirklich?“. Den Schwerpunkt Machine Learning (plus EMOS, dem European Master in Official Statistics) hatte ich auch in meinem Masterstudium in Statistics and Data Science an der LMU München, weshalb mir viele der Punkte schon bekannt waren. Das war aber vermutlich gar nicht schlecht, da ich den Vorträgen so viel besser folgen konnte. Zumindest bei mir ist es so, dass wenn ich zu viel nicht verstehe, zuhören immer schwerer wird und ich irgendwann abschalte. Deswegen an alle Studenten da draußen, immer schön die Vorlesung vorbereiten, das bringt eine ganze Menge und spart viel Aufwand. Außerdem gab mir das das Gefühl im Master nicht nur Spaß gehabt, sondern auch was gelernt zu haben.

27.01. + 28.01., Wieder Wochenende

So schnell kann es gehen, wenn man nix macht, schon wieder Wochenende. Da schon am Montag die Fertigstellung des Mission Journals ansteht, ging es dieses Wochenende vor allem darum weiter zu schreiben. Das ging jedoch nur bedingt gut, weil sich die Dateien, welche ich auf dem USB-Stick mit nach Hause nehmen wollte, dann auf dem Heim-PC einfach löschten. Ganz so einfach vielleicht doch nicht, vorher hatte ich auf die empfohlene Option den Datenträger zu reparieren geklickt. Nach meiner Recherche wird diese Option angezeigt, wenn man den Stick entfernt ohne ihn vorher ausgeworfen zu haben. Falls man die Option dann auch noch auswählt, wird der Stick auf einen früheren Speicherstand zurückgesetzt. Stimmt wahrscheinlich alles nicht so ganz, aber die Option kann ich trotzdem nicht empfehlen. War aber halb so wild, weil ich die Dateien ja noch im Büro hatte und dadurch keine Daten verloren habe. Glück im Unglück, wie man so schön sagt und noch mit die beste Situation um diese Lektion zu lernen. Außerdem würde ich dich doch nie verlieren, liebes Mission Journal.

Montag der 29.01., Jour Fixe mit Philipp

Heute ist Abgabe des Mission Journals. Vorher gibt es aber noch zwei Ereignisse die des Berichtens würdig sind. Erst hatte ich, wie angekündigt, den Jour Fixe mit Philipp. Dort konnte ich einige Fragen klären und bekam auch noch einmal mehr Daten. Eigentlich ist es auch nur eine Erweiterung meiner bisherigen Daten, da der neue Teil verschiedene Informationen über die Ballen, die im Erfstadt-Werk gepresst werden ist. Damit soll ich nun herausfinden, wie sich die Materialzusammensetzung der Ballen über die Zeit verändert, um dann in den darauffolgenden Schritten Stück für Stück zu sehen, wie diese Materialzusammensetzung in ihre Veränderung vom Eingangsmaterial abhängen. Das zweite Ereignis war ein Treffen mit Paavo, einem ehemaligen Doktoranden an Markus‘ Lehrstuhl, weil ich nächstes Semester mit ihm zusammen das Six-Sigma Modul halten werde. Da Paavo die Veranstaltung schon etwas länger hält, hat er mich instruiert, wie er typischerweise vorgegangen ist und was dann meine Aufgaben wären. Ich werde die Übungen halten, worauf ich mich schon freue und denke, dass mir das bei meiner Mission, der persönlichen Entwicklung, helfen wird, weil ich bislang wenig Erfahrung im Vortragen und freien Reden habe. Allerdings scheinst du mir auch nicht das Buch der großen Worte zu sein, bislang habe immer nur ich erzählt. Aber mach dir deswegen keine Sorgen, ich höre meine Stimme halt auch einfach so gerne.

30.01. + 31.01., Ausklang des Monats

Die letzten beiden Tage des Januars sind noch zu begehen. Aber es ist schon jetzt viel passiert und für mich kaum zu glauben, dass erst Anfang des Monats Neujahr war. Wie du siehst, habe ich auf dem Weg meine Dissertation zu schreiben bzw. überhaupt mal damit anzufangen noch nicht viel erreicht. Obwohl viele spannende Dinge passiert sind, habe ich weder für die Literaturrecherche noch in punkto Datenbefassung wirklichen Fortschritt erzielen können. Das soll sich an diesen letzten beiden Tagen des Monats ändern und wird sich dann auch durch den Februar hindurchziehen. Trotzdem denke ich, dass ich die Vorsätze mich weiter einzugewöhnen und vor allem viel Spaß zu haben gut umsetzen konnte und sich der Rest mit der Zeit ergeben wird. Am meisten aber hoffe ich, dass wir uns noch besser kennenlernen können liebes Mission Journal!

Mit liebsten Grüßen
Dein Jakob

PS: Tut mir leid für die langen Ausführungen, vielleicht schaffe ich ja nächsten Monat einfach weniger, dann gibt es nicht so viel zu berichten. Außerdem würde ich mich sehr freuen von dir zu hören, wie du das alles bisher fandest, dann muss ich das Reflektieren auch nicht ganz alleine machen.