» Schutzschild: Unterstützungsangebote für Unternehmen

Schutzschild: Unterstützungsangebote für Unternehmen

Die aktuelle Situation rund um Corona/COVID-19 schwächt die deutsche Wirtschaft und damit auch unsere Förderer. Deshalb haben wir für Sie die aktuellen Unterstützungsangebote zusammengefasst.

Das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium haben am 13. März ein Maßnahmenpaket zum Schutz der Wirtschaft beschlossen. Das sogenannte „Corona-Schutzschild“ soll die Gesundheit der Bürger schützen, Arbeitsplätze und Unternehmen stützen und den sozialen Zusammenhalt bewahren. Enthalten sind finanzielle, steuerrechtliche und soziale Elemente zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen.

Kredite

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet die sogenannte „KfW-Corona-Hilfe“ an. Unternehmen können ab sofort bei ihrer Bank oder Spar­kasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel  beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierig­keiten waren. Die KfW übernimmt einen Teil des Risikos ihrer Bank. Beim KfW Unternehmerkredit wird unterschieden zwischen Unternehmen, die weniger und die länger als fünf Jahre am Markt sind. Außerdem gibt es ein Sonderprogramm für Konsortialfinanzierungen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Bürgschaften

Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel zur Verfügung gestellt werden. Eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben bis 2,5 Mio. Euro kann kostenfrei über das Finanzierungsportal für den Mittelstand der Deutschen Bürgschaftsbanken gestellt werden.

Insolvenzpflicht ausgesetzt

Die Insolvenzantragspflicht soll für einen Zeitraum bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden, da aus organisatorischen und administrativen Gründen nicht gewährleistet werden kann, dass die Instrumente zur Stützung der Liquidität innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht rechtzeitig greifen können. Das teilte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) in einer Pressemitteilung mit.

Entschädigungszahlungen aufgrund von Quarantäne

Gleichzeitig unterstützt das BMJV bei Tätigkeitsverboten sowie bei Fällen von Quarantäne. Angestellte als auch Selbstständige erhalten sechs Wochen lang eine Entschädigungszahlung vom Staat aufgrund des Infektionsschutzgesetzes „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen“.

Unternehmen haben die Möglichkeit durch einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen die Steuerbelastung an die gesunkene Ertragserwartung für das Jahr 2020 anzupassen und bei Liquiditätsengpässen die Möglichkeit der Stundung von Steuerforderungen.

Kurzarbeitergeld

Das Gesetz zur Ausweitung des Kurzarbeitergeldes wurde rückwirkend zum 01. März auf den Weg gebracht. So sollen Entlassungen vermieden und Arbeitsplätze gesichert werden.

Weitere Informationen

Weitere und umfassende Informationen bietet auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den FAQ .

Diesen Beitrag teilen:

Auch interessant:

Wissenshäppchen #7: Matrixproduktion

Die fortschreitende Digitalisierung auf dem Weg in die Silicon Economy fordert Individualisierung und die hat Auswirkungen auf die Produktion. Märkte sind unbeständig, es wird immer wichtiger, kleine Losgrößen wirtschaftlich rentabel herzustellen. Die Herausforderung...

Open DokSem

Promotion: Feedback aus der PhD-Community Offenes Doktorandenseminar am 7. April 2021 Promovieren während Corona ist gar nicht so einfach. Was fehlt, ist der wissenschaftliche Austausch mit dem Netzwerk und der Community. Deshalb bieten wir euch die Möglichkeit, aktiv...

Wissenshäppchen #6: Smart Factory

Der Begriff Smart Factory lässt sich mit „intelligente Fabrik“ übersetzen. Die Smart Factory steht im Mittelpunkt der Industrie 4.0 und galt bzw. gilt noch immer als Ausgangspunkt der Digitalisierung. Auf dem Weg ins digitale Zeitalter der Silicon Economy beschreibt...