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Erfahrungsbericht

CPSL 2026, Portugal

Vom 14. – 17. April 2026 fand die Conference on Production Systems and Logistics (CPSL) in Porto statt. Jakob gibt euch exklusive Einblicke in seine Erfahrungen.

Der ersten Tag der Konferenz wurde für die Registrierung genutzt, welche – wie sollte es auch anders sein – in einer Weinbar mit Weintasting stattfand. Dabei kredenzte man uns drei verschiedene Sorten Portwein, einen Wein aus dem Douro-Tal nahe Porto, daher auch der Name. Das Event eignete sich hervorragend dazu erste Kontakte zu knüpfen, sodass ich hinterher mit ein paar Kollegen noch was Essen ging und mir dabei ein paar Tipps für Sehenswürdigkeiten in Porto abholen konnte. Am Abend schauten wir uns dann auch gleich noch ein paar davon an. Besonders beeindruckend fand ich den Rathausplatz der recht weitläufig ist und von dem aus man einen guten Blick auf den südlichen Teil der Stadt hat.

Am zweiten Tag ging es dann inhaltlich los. Die Konferenz wurde durch einen Keynote Talk von Gastgeber-Professor Paulo Ávila eingeleitet und danach gab es viele interessante weitere Sessions. Am Nachmittag machte ich mich dann mit ein paar der anderen Teilnehmenden auf, einmal den Strand von Porto zu besuchen, wo wir auf der Praia de Matosinhos die Füße ins Meer halten konnten. Danach schlenderten wir durch den Parque da Cidade, gleich in der Nähe, welcher ebenfalls sehr sehenswert ist. Am Abend konnten wir, auch wenn es leicht bewölkt war, den Sonnenuntergang im Jardim do Morro genießen, einem äußerst beliebten Spot mit Blick auf weite Teile Portos und des Rio Douros.

Am dritten Tag setzte die Konferenz da an, wo sie am Vortag aufgehört hatte, bei gesellschaftlich ausgesprochen relevanten Vorträgen und einem weiteren Keynote Talk mit Gedanken zum Thema künstliche Intelligenz und ihrer weiteren Entwicklung von Prof. Paul Molenda. Diesmal übte ich am Nachmittag noch einmal meinen eigenen Vortrag, bevor es dann am Abend zum großen Gala-Dinner im DeCastro Gaia direkt am Ufer des Douro ging. In stilvoll entspannter Atmosphäre konnte ich mich dort wieder mit anderen Leuten austauschen und zugleich klassisch portugiesisch speisen. Was natürlich auch hierbei nicht fehlen durfte war Portwein.

Am letzten Tag hatte ich dann meinen eigenen Vortrag, zu dem überraschenderweise recht viele Personen erschienen, nachdem das Gala-Dinner am Vorabend erst spät endete. Das freute mich natürlich umso mehr und der Vortrag lief auch echt gut. Ein wenig entspannter konnte ich danach die restlichen Vorträge anhören und die Konferenz bei einem letzten Keynote Talk von Dr. Lourdes Perea Muñoz ausklingen lassen.

Alles in allem also eine sehr gelungene Konferenz, bei der ich erneut viele Kontakte knüpfen und meinen Horizont in vielerlei Hinsicht erweitern konnte.


Mann mit Brille und weißem Hemd

Autor:

Jakob Becker promoviert in der Graduate School of Logistics an der TU Dortmund und in Kooperation mit Remondis SmartRec. Er möchte mit statistischen Methoden und Verfahren den Recyclingprozess von Verpackungsmüll optimieren.

Das vorgestellt Paper ist ein Teil seiner kumulativen Dissertation.

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